Artikel-Quelle: The Alternative Daily

Haben Sie gewusst, dass besonders stärkehaltige Lebensmittel, wie Brot und Kartoffeln, eine gefährliche Chemikalie produzieren, wenn sie zu lange gekocht werden? Verbrannter Toast enthält das mögliche Karzinogen Arcylamid, das bei Tieren mit einem erhöhten Krebsrisiko und Nervenschäden in Verbindung gebracht wird. Die oben erwähnte amerikanische Food Standards Agency hat deshalb eine Kampagne mit dem Namen “Go for Gold” ins Leben gerufen. Ziel der Kampagne ist es, die Menschen dazu anzuhalten, ihr Essen nur goldgelb, aber nicht dunkelbraun zu verzehren.
Die gefährlichen Acrylamide werden besonders beim Toasten, Braten und Grillen freigesetzt (lesen Sie dazu auch meinen Artikel Grillen Sie niemals Fleisch, bevor Sie dies zu erst machen….). Trotz allem ist aber noch nicht endgültig bewiesen, dass die Verbindungen auch beim Menschen zu Krebs führen. Laut der amerikanischen Krebsgesellschaft ist Acrylamid auch in Zigarettenrauch enthalten, weshalb besonders Raucher einer erhöhten Acrylamid-Belastung ausgesetzt sind.
Die Gefahr von Acrylamiden in Lebensmitteln
Im Jahr 2015 veröffentlichte die Zeitschrift European Food Safety Authority (ESFA) eine Studie über die Gesundheitsrisiken von Acrylamid in Lebensmittel. In Tierversuchen sind Acrylamid und sein Metabolit Glycidamid genotoxisch und krebserregend. Das bedeutet, dass die Verbindung die DNA von Tieren beschädigt und Krebs verursacht.
Die Maillard-Reaktion
Die Maillard-Reaktion ist eine Bezeichnung für die nichtenzymatische Bräunungsreaktion, wie beispielsweise beim Braten und Backen bei geringer Feuchtigkeit. Das dabei entstehende Acrylamid bildet sich aus im
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