Artikel-Quelle: Danette May

Bockshornklee ist vor allem in der mediterranen und asiatischen Küche beliebt. Die Samen und Blätter haben ein scharfes Aroma und einen leicht bitteren Geschmack. In der ayurvedischen Medizin wird der Klee schon lange für seine gesundheitlichen Eigenschaften, die etwas mit der Bitterkeit zu tun haben sollen, geschätzt.
Ich möchte Ihnen heute zeigen, warum es sich lohnt, öfter Bockshornklee zu essen.
1. Niedrigere Cholesterinwerte
Bockshornklee kann den Cholesterinspiegel gleich auf zwei Arten senken. Er enthält viele Ballaststoffe und außerdem die Phytochemikalie, Saponin. Diese verhindert die Absorption von Cholesterin. Zudem bilden die Ballaststoffe eine viskose Flüssigkeit, die sich an Gallensäure bindet und diese entfernt. Das führt dazu, dass der Körper die Cholesterin-Reserven dazu verwendet, um mehr Gallensäure herzustellen.
Ein Esslöffel Bockshornkleesamen enthält ungefähr 3 Gramm Ballaststoffe. Dies entspricht etwa 11% der empfohlenen Tagesdosis.
2. Anti-Krebs-Eigenschaften
Eine Laborstudie hat gezeigt, dass Bockshornklee-Extrakte das Wachstum von Krebszellen verhindern können. Der Extrakt war besonders hilfreich gegen Pankreas-, Brust-, Darm- und Prostatakrebszellen. Am besten kochen Sie jeden Tag mit Bockshornklee!
3. Stabiler Blutzucker
Bockshornklee enthält 4-Hydroxyisoleucin, eine Aminosäure mit tollen Auswirkungen auf den Insulinspiegel. Hinzu kommen die Galaktomannane, Stärke-ähnliche Substanzen, welche die Zuckeraufnahme verlangsamen. Eine zweimonatige Studie an Typ-2-Diabetes-Patienten konnte einen Rückgang der Insulinsensitivität der Teilnehmer feststellen. Die Forscher berichteten auch über eine bessere Insulinsensitivität, was für alle Diabetiker interessant ist.<
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