Können Eier Ihr Diabetesrisiko senken?

Artikel-Quelle: The Alternative Daily

Typ-2-Diabetes ist eine schwerwiegende Erkrankung, die immer mehr Menschen betrifft.

Aufgrund der steigenden Erkrankungsrate bei Erwachsenen und Jugendlichen werden Präventionsstrategien immer wichtiger. Ein Faktor bei der Prävention von Typ-2-Diabetes ist die Ernährung.

Eier, die inzwischen als nahrhaftes Lebensmittel bekannt sind, wurden bis vor ein paar Jahre aufgrund ihres hohen Cholesteringehalts dämonisiert. Damals versuchte man uns einzureden, dass Cholesterin gleich Cholesterin sei und dass cholesterinhaltige Lebensmittel zu Herzerkrankungen führen und unser Typ-2-Diabetesrisiko erhöhen.

Wie sich jedoch herausgestellt hat, sind nahrhafte Cholesterin und Fettquellen alles anderes als schlecht für uns. Neue Forschungen haben sogar ergeben, dass Eier das Risiko für Typ-2-Diabetes senken können.

Neue Forschungen zu Eiern und Diabetes

Die oben erwähnte Studie wurde an der Universität von Ostfinnland durchgeführt und im American Journal of Clinical Nutrition veröffentlicht. Sie nahm die Ernährungsgewohnheiten von knapp 2.400 Männern im Alter zwischen 42 und 60 Jahren während eines Zeitraums von knapp 20 Jahren unter die Lupe, um zu beobachten, welche der Männer Diabetes entwickeln würden.

Basierend auf den Ergebnissen der Analyse hatten die Männer, die durchschnittlich vier Eier pro Woche aßen, ein 37 Prozent niedrigeres Diabetes-Risiko als die Männer, die nur ein Ei pro Woche aßen. Allgemein brachten die Wissenschaftler Eier mit einem niedrigeren Blutzuckerspiegel in Zusammenhang.

Die Autoren der Studie schrieben:

“Der erhöhte Verzehr von Eiern bei Männern mittleren und hohen Alters war mit einem niedrigeren Risiko für Typ-2-Diabetes verbunden.”

Die Studie machte deutlich, dass eine Komponente eines Lebensmittels, wie Cholesterin, nicht den Nährwert des Lebensmittels kennzeichnet. Eier sind von Natur aus vollwertig und verfügen über ein breites Nährstoffprofil.

Außerdem sind gesättigte Fette nicht der Feind

Gesättigte Fette und Cholesterin genießen noch immer einen schlechten Ruf, weshalb viele Menschen instinktiv glauben, dass sie die beiden wie die “Pest” vermeiden sollten.

Dabei hat eine großangelegte Studienanalyse der Universität von Cambridge, England, mit 600.000 Menschen aus 18 Ländern keinen Zusammenhang zwischen gesättigten Fetten und Herzerkrankungen gefunden.

Zurück zu dem Thema Diabetes: Eine Studie, die Anfang des Jahres von der schwedischen Lund-Universität durchgeführt wurde, untersuchte ebenfalls zwanzig Jahre lang die Ernährungsgewohnheiten von 27.000 Menschen im Alter zwischen 45 und 74 Jahren. Der Studienleiterin Ulrika Ericson zufolge hatten diejenigen, die die meisten fettreichen Milchprodukte aßen, ein 23 Prozent niedrigeres Typ-2-Diabetes-Risiko, als Teilnehmer, die weitgehend auf fetthaltige Milchprodukte verzichteten.

“Das reduzierte Typ-2-Diabetesrisiko bei einer erhöhten Aufnahme von nicht-fettarmen Milchprodukten deutet darauf hin, dass Milchfett eine schützende Wirkung hat”, so die Autoren der Studie.

Interessanterweise fanden die Forscher derselben Studie heraus, dass ein hoher Fleischverzehr (egal, ob fettarm oder fetthaltig) mit einem höheren Typ-2-Diabetesrisiko in Verbindung steht. Hierbei wurde allerdings nicht zwischen unverarbeiteten und verarbeiteten Fleischquellen unterschieden.

Die Ergebnisse legen nahe, dass wir uns nicht nur auf das Fett versteifen sollten, sondern auf die Nahrungsmittel selbst. Viele Lebensmittel enthalten verschiedene gesundheitsfördernde oder gesundheitsschädliche Bestandteile. Das Gesamtgleichgewicht ist wichtig.

Die vielen Vorteile von Eiern

Eier gehören tatsächlich in die Kategorie Superlebensmittel. Ein Ei ernthält sechs Gramm Protein und alle 9 essentiellen Aminosäuren. Sie enthalten Vitamin A, B-Vitamine einschließlich Vitamin B12 und Cholin und die Vitamine D und E. Zusätzlich enthalten sie die Mineralien Phosphor, Jod und Selen, um nur ein paar zu nennen.

Tatsächlich sollen Eier das gute Cholesterin (HDL) im Körper erhöhen. Eine 2013 von der Universität von Conneticut durchgeführte Studie rekrutierte 17 Freiwillige, die 12 Wochen lang entweder drei ganze Eier oder die entsprechende Menger Eierersatz zu sich nahmen. Sie kamen zu dem Schluss, dass der tägliche Konsum von echten Eiern die HDL-Lipidzusammensetzung fördert.

Warum Sie Bio-Eier aus Freilandhaltung kaufen sollten

Eier sind nicht gleich Eier. Hennen, die stark eingeschränkt in Drahtkäfigen aufwachsen, produzieren weitaus weniger nahrhafte Eier. Zudem enthalten Eier von Hennen aus Käfighaltung 25 Mal häufiger Salmonellen.

Eier aus Freilandhaltung enthalten bis zu 200 Prozent mehr Vitamin E als Eier von Hennen aus Käfighaltung. Eier von Hühner aus Freilandhaltung, die viel Klee und Luzerne fressen, enthalten beispielsweise auch mehr Omega-3-Fettsäuren, die wichtig für Ihre Herz- und Hirnfunktion sind.

Typ-2-Diabetes und Ihr Lebensstil

Obwohl noch weitere Forschungen zu dem Thema Eier und Typ-2-Diabetes nötig sind, sind die bisherigen Ergebnisse vielversprechend.

Greifen Sie so oft wie möglich zu unverarbeiteten Lebensmitteln und haben Sie keine Angst vor gesättigten Fetten aus echten Nahrungsquellen. Treiben Sie außerdem viel Sport, gönnen Sie Ihrem Körper ausreichend viel Schlaf und achten Sie auf Ihren Stresspegel, um Diabetes und vielen anderen Krankheiten vorzubeugen!

Wenn wir über die Auswirkungen von Eiern auf Ihren Körper sowie hohen Blutzucker & Diabetes sprechen…

Wenn Sie glauben, dass Diabetes Typ 2 irreversibel ist wie manche schlecht informierte Ärzte Ihnen weismachen wollen, dann sollten Sie unten die Fakten lesen wie Diabetes Typ 2 natürlich rückgängig gemacht werden kann…

Obwohl Paleo oder sogar Low-Carb Ernährung ein guter erste Schritt ist, werden Sie unten sehen, wie einfach es sein kann, Diabetes zu bekämpfen, den Blutzucker zu kontrollieren und all das überschüssige Fett an Ihrem Bauch loszuwerden.

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