12 Lebensmittel, die 2018 am stärksten mit Pestiziden belastet sind. Plus 15 Alternativen

Artikel-Quelle: The Alternative Daily

70 Prozent des traditionell angebauten Obst und Gemüses aus dem Supermarkt enthält auch noch nach dem sorgfältigen Waschen oder Schälen Pestizidrückstände. Die amerikanische Environmental Working Group (EWG) hat kürzlich eine Studie über Lebensmittel, die mit Pestiziden verunreinigt sind, veröffentlicht und kam zu dem Schluss, dass die Menge an Pestizidrückständen stark von der jeweiligen Obst- und Gemüsesorte abhängt. Sie tauften die schlimmsten Lebensmittel  auf ihrer Liste das “Dirty Dozen” (Dreckige Dutzend)und die saubersten Lebensmittel “Clean 15” (Die Sauberen 15).

Pestizide auf Obst und Gemüse können die reproduktive Gesundheit bei Männern und Frauen beeinträchtigen. Viele der Pestizide sind außerdem krebserregend und wurden mit Lernstörungen bei Kindern in Verbindung gebracht. Kinder, die in jungen Jahren hohen Mengen Oranophosphat und Pyrethroid-Pestiziden ausgesetzt sind, werden häufiger mit ADHS diagnostiziert. Abgesehen von Bauern sind kleine Kinder am ehesten davon gefährdet, Schäden durch Pestizide davonzutragen. Wenn der Kauf oder Anbau von Bio-Gemüse keine Option für Sie ist, sollten Sie beim Einkauf auf die folgende Liste achten.

Das dreckige Dutzend

Achtundneunzig Prozent konventionell angebauter Erdbeeren enthalten Pestizide. Erdbeeren führen damit die Liste der Dirty Dozen an. Hier die vollständige Liste:

  • Erdbeeren
  • Spinat
  • Nektarinen
  • Äpfel
  • Trauben
  • Pfirsiche
  • Kirschen
  • Birnen
  • Tomaten
  • Sellerie
  • Kartoffeln
  • Paprika

Die ersten sechs Lebensmittel enthalten in 98 Prozent der Fälle Pestizidrückstände. Erdbeeren enthalten dabei bis zu 20 verschiedene Schädlingsbekämpfungsmittel.

Lebensmittel, die weitaus weniger Rückstände enthalten

Die Sauberen 15

Gute Nachrichten: Avocados enthalten nur in einem Prozent der Fälle Pestizide.

Hier die Obst- und Gemüsesorten mit den wenigsten Rückständen:

  • Avocados
  • Zuckermais
  • Ananas
  • Kohlköpfe
  • Zwiebeln
  • Gefrorene süße Erbsen
  • Papayas
  • Spargel
  • Mangos
  • Auberginen
  • Honigmelonen
  • Kiwis
  • Cantaloupes
  • Blumenkohl
  • Brokkoli

Avocados und Zuckermais enthalten die wenigsten Rückstände, die anderen Lebensmittel enthalten in nur 5 Prozent der Fälle Pestizide.

Obwohl Deutschland seine Produkte teilweise aus anderen Ländern bezieht als die USA, geht man hier dennoch von ähnlichen Daten aus.

Hier ein paar Tipps zur Beseitigung von Pestizidrückständen

  • Weichen Sie das Obst oder Gemüse in Salzwasser oder Essig ein.
  • Kochen Sie das Gemüse.
  • Schrubben Sie Gemüse wie Kartoffeln und Karotten mit einer Bürste.
  • Sprühen Sie eine Mischung aus Zitronensaft, Essig und Wasser auf das Obst oder Gemüse.
  • Greifen Sie zumindest bei den am meisten verunreinigten Gemüse- und Obstsorten zu Bio.

Übrigens enthält auch Fleisch, vor allem fettiges Fleisch, manchmal Pestizide. Allen voran Schweinefett und Rinderfett. Die Tiere neigen dazu, bei der Nahrungsaufnahme Pflanzenschutzmittel zu sich zu nehmen. Wenn man bedenkt, dass nicht-biologisches Fleisch außerdem Wachstumshormone etc. enthält, lohnt sich die Investition in Bio.

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