Falls Sie regelmäßig E-Zigaretten rauchen, sollten Sie das hier lesen

Artikel-Quelle: The Alternative Daily

Elektrische Zigaretten werden uns gerne als sichere Alternative zu herkömmlichen Zigaretten angepriesen. Aber sind E-Zigaretten mit ihren verführerischen Aromen wirklich eine gesünderere Wahl? Immer mehr Experten schlagen Alarm und äußern Bedenken über das flüssige Nikotin. Hier ein paar Meinungen …

Der Unterschied zwischen E-Zigaretten und traditionellen Zigaretten

Bei E-Zigaretten handelt es sich um batteriebetriebene Geräte, die wie Zigaretten geformt sind und über die Sie flüssiges Nikotin einatmen. Der Unterschied zwischen E-Zigaretten und traditionellen Zigaretten besteht darin, dass E-Zigaretten anstelle von herkömmlichem Tabak eine Flüssigkeitskartusche enthalten, die mit  Nikotin, Aromen und andere Chemikalien gefüllt ist. Ist das wirklich gesünder? Laut einer neuen Studien von Forschern der New York University School of Medicine tragen E-Zigaretten-Raucher genau wie traditionelle Raucher ein höheres Risiko für Herzkrankheiten, Lungen- und Blasenkrebs.

Die wirkliche Gefahr ist das Nikotin

Nikotin ist eine giftige, farblose oder leicht gelbliche Flüssigkeit und die Hauptverbindung in Tabak. In kleinen Mengen hat Tabak eine leicht stimulierende Wirkung. In großen Mengen blockiert er die autonomen Nerven- und Skelettmuskelzellen. Bis vor kurzem wurde angenommen, dass Nikotin allein nicht krebserregend oder besonders schädlich sei – weshalb immer mehr Menschen auf E-Zigaretten umgestiegen sind. Aber Nikotin macht enorm abhängig und die Auswirkungen einer Tabakabhängigkeit sind sehr weitreichend.

Da E-Zigaretten keinen Tabak verbrennen, sondern das Nikotin über Aerosole freigesetzt wird, legen Befürworter von E-Zigaretten nahe, dass E-Zigarettenrauch nicht karzinogen ist. Diese Behauptung stimmt nicht. Bei einer Studie waren Mäuse 12 Wochen E-Zigaretten-Rauch ausgesetzt, der von der Dosis und Dauer her, 10 Jahren rauchen beim Menschen entsprach. Am Ende des Untersuchungszeitraums hatte der E-Zigarettenrauch DNA-Schäden in den Lungen, Blasen und Herzen der Mäuse verursacht.

Werden Sie durch Nikotin vergiftet?

Wenn Sie regelmäßig E-Zigaretten rauchen, könnten Sie auf dem besten Weg zu einer Nikotinvergiftung sein. Nikotin macht sehr süchtig und je mehr Nikotin Sie vaporisieren, desto abhängiger werden Sie.

Laut Moon-Shong Tang, einem NYU-Studienautor und Professor für Umweltmedizin und Pathologie an der NYU School of Medicine wird Nikotin im menschlichen Körper zu einem Karzinogen umgewandelt und ist bei weitem nicht so harmlos, wie oft angenommen.

Mit der wachsenden Beliebtheit von Nikotindämpfen aufgrund von E-Zigaretten treten auch immer mehr Vergiftungsfälle auf. Giftspezialisten der American Association of Poison Control empfehlen bestimmte Vorsichtsmaßnahmen beim Umgang mit Flüssig-Nikotin. So sollten Sie beispielsweise Ihre Haut schützen und die Produkte außer Reichweite von Kindern aufbewahren. Nach dem Genuss von flüssigem Nikotin sollten Sie dieses entsprechend entsorgen, um zu verhindern, dass Haustiere oder Kinder mit Rückständen in Kontakt kommen.

Viele Vergiftungsfälle mit Flüssig-Nikotin treten bei Kindern unter sechs Jahren auf. Einige dieser Kinder wurden mit Übelkeit und Erbrechen in die Notaufnahme eingeliefert.

Die Auswirkungen einer Nikotinvergiftung

Nikotinvergiftungen werden im Wesentlichen durch eine Überexposition mit Nikotin verursacht. Diese kann durch die Inhalation, Einnahme oder Aufnahme durch die Haut oder die Augen passieren. Eine Überdosierung hängt von Faktoren wie dem Körpergewicht und der Nikotin-Quelle ab.

Forscher der Abteilung für Pharmakologie und Toxikologie der Karl-Franzens-Universität in Österreich legen nahe, dass die tödliche Dosis von Nikotin für Erwachsene bei 50 bis 60 Milligramm liegt. Das bedeutet, dass ungefähr fünf Zigaretten oder 10 Milliliter einer nikotinhaltigen Lösung tödlich sein können, was allerdings sehr selten ist. Dennoch sollten Sie sich über die Symptome einer Nikotinvergiftung im Klaren sein …

Anfängliche Symptome:

  • Übermäßiger Speichelfluss und Übelkeit
  • Magenschmerzen und Erbrechen
  • Appetitlosigkeit und Dehydrierung
  • Augenreizung, Kopfschmerzen, Schwindel und Zittern
  • Angst, Unruhe und Verwirrung
  • Schwitzen und Husten
  • Schnelles Atmen, erhöhte Herzfrequenz und erhöhter Blutdruck

Die zweite Phase umfasst:

  • Niedriger Blutdruck und langsame Herzfrequenz
  • Flache Atmung
  • Durchfall, Müdigkeit, Schwäche und Blässe

Zu den extremen Symptomen können Krampfanfälle, Koma, Atembeschwerden und Atemversagen gehören.

Es sieht so aus, als ob E-Zigaretten nur ein Ersatz für ein anderes Übel sind. Vielleicht denken Sie, dass Sie Ihrem Körper einen Gefallen tun, aber der einzig wahre Gefallen ist es, mit dem Rauchen aufzuhören.

 

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