Kann Backpulver Ihr frühzeitiges Sterberisiko reduzieren?

Quelle: TheAlternativeDaily.com

backpulvertext

Forschungen, die Anfang diesen Jahres im klinischen Journal der Amerikanischen Gesellschaft für Nephrologie veröffentlicht wurden, haben gezeigt, dass ein ausgeglichener Bicarbonat-Spiegel im Körper Ihre Chancen auf einen frühen Tod reduzieren können.

Die Studie begann im Jahr 1997 und folgte dazu zehn Jahre lang 2287 Teilnehmern im Alter zwischen 70 und 79 Jahren. Forscher sammelten bis Februar 2014 die Überlebensdaten der Teilnehmer.

Was fanden die Forscher?

Der Autor der Studie, Dr. Kalani Raphael, Professor, Nephrologie und Hypertonie-Spezialist an der Universität von Utah und seine Kollegen untersuchten pH, Kohlendioxid und Bicarbonat in Zusammenhang mit der langfristigen Überlebensrate der Teilnehmer. Laut der Pressemitteilung der Universität von Utah haben schwerkranke Patienten mit einer Säure-Basen-Anomalie eine sehr geringe Wahrscheinlichkeit, die Krankheit zu überleben. Dennoch ist weiter unklar, ob subtilere Veränderungen des Säure-Basen-Status sich auf die Langlebigkeit eines relativ gesunden älteren Menschen auswirken.

Raphael und seine Kollegen fanden heraus, dass geringe Mengen an Bicarbonat im Körper mit einem 24 Prozent erhöhten Risiko für einen frühen Tod in Verbindung stehen können. Natriumbicarbonat hilft Ihrem Körper dabei, seinen pH-Wert auszugleichen und verlängert so möglicherweise die Lebensdauer. „Wir fanden heraus, dass allgemein gesunde ältere Menschen mit einem niedrigen Bicarbonat-Spiegel ein erhöhtes Todesrisiko hatten“, so Raphael.

Die Ergebnisse könnten Medizinern helfen, das Risiko eines Patienten für einen vorzeitigen Tod durch Messung der Bicarbonatkonzentration im Blut genauer zu analysieren. Ärzte könnten daraufhin Ernährungs-Anpassungen empfehlen mit denen Patienten mit einer niedrigeren Bicarbonatkonzentration ihre Gesundheit optimieren können.

Was bedeutet das für mich?

Benötigen Sie mehr Backpulver in Ihrem Leben? Der beste Weg, um mehr Bicarbonat aufzunehmen und Ihren pH-Spiegel auszugleichen ist über Ihre Ernährung. Vor allem Obst und Gemüse sind hier der Schlüssel.

Obst und Gemüse reich an Kalium und Bicarbonat wie Äpfel, Rosinen, Spinat, Bananen, Karotten, Brokkoli, Zitronen und sogar Kaffee sind ideal, um Ihr pH-Gleichgewicht im Körper auszugleichen.

 

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6 Kommentare

  1. monika kreutz

    Ich habe über die Jahre, in denen ich den Newsletter beziehe,sehr viele gesundheitliche Tipps kennen gelernt und umgesetzt. Ich bin ein absoluter Fan von Ihren Empfehlungen und Hinweisen.

  2. Angela Morris

    Ich lese mit Begeisterung die Artikel. Vieles davon habe ich umgesetzt. Vielen Dank!

  3. anita

    da dem heutige backpulver noch andere bestandteile zugemischt sind, finde ich die empfehlung für potenzielle anwender, zu pauschal und irreführend.

    richtiger wäre…REINES NATRON, anzupreisen.

    • Liane Schneidereit

      Reines Natron ist besser, ja das denke ich auch.

  4. Ralph Langer

    Ich lese die Artikel auch sehr gerne. Wenn ich es richtig verstehe, dann empfiehlt er ja auch Bicarbonat durch Obst und Gemüse zu sich zu nehmen. Also Obst und Gemüse, welches Bicarbonat enthält. Liebe Grüße.

  5. Michael Pichler

    Ich habe schon vor ca. 45 Jahren als Student gelernt, dass in Gebieten mit großer Wasserhärte die meisten über 100jährigen leben und die wenigsten Herzinfarkte vorkommen. Deshalb soll man Trinkwasser nicht enthärten, außer es ist technisch notwendig, wie beispielsweise im Warmwasserbereich. Die natürlichen Karbonatquellen sind mehr oder weniger stark im Trinkwasser vorhanden. Falls Sie in einem Gebiet wohnen wo das Wasser mehr als 20 oder 30 deutsche Härtegrade hat, nur zu, keine Scheu das zu trinken; das im Wasser vorhandene Calcium- und Magnesiumcarbonat ist mit Sicherheit gesünder als das künstlich hergestellte Natriumbicarbonat, abgesehen von der Belastung durch das zugeführte Natrium, von dem wir mit der üblichen Ernährung meistens ohnedies zuviel zu uns nehmen.

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