Metformin im Vergleich zu Berberin bei Diabetes (plus dieses gelbe Kraut senkt den Blutdruck, bekämpft Parasiten und mehr)

von Cat Ebeling, Ko-Autorin der Bestseller: Die Fett-Verbrennungs-Küche & Die Top 101 Lebensmittel gegen Alterung und die Diabetes Lösung

Typ-2-Diabetes entwickelt sich in zivilisierten Ländern schnell zu einer echten Epidemie. Die Statistiken zeigen einen ständig zunehmenden Trend zu Fettleibigkeit, Diabetes und den damit verbundenen Komplikationen, wie Herzerkrankungen, Nierenerkrankungen und peripherer Neuropathie. Viele Experten sind überzeugt, dass die Diabetes-Flutwelle auf die weltweite Expansion von Zucker, zuckerhaltigen Erfrischungsgetränken und großen Lebensmittelkonzernen zurückzuführen ist. Diese Lebensmittel machen die Menschen süchtig nach weiteren stark verarbeiteten Lebensmitteln, die billiger sind als die meisten gesunden Lebensmittel und stärker beworben werden.

Typ-2-Diabetes lässt sich mithilfe von Ernährungs- und Lebensstilveränderungen, bei denen Sie Zucker und Stärke drastisch reduzieren oder eliminieren, vollständig rückgängig machen.

Eine Senkung des Blutzuckers mit Medikamenten oder Insulin wird dagegen weder Ihre Gesundheit verbessern noch den Auswirkungen von Diabetes entgegenwirken. Wenn Sie sich zur Senkung des Blutzuckers auf Medikamente verlassen, reduzieren Sie damit nicht Ihr Risiko, an einer mit Diabetes verbundenen Komplikation zu sterben. Dazu gehören Schlaganfälle, Herzinfarkte, Infektionen und Nierenerkrankungen. Abgesehen davon, dass Diabetes-Medikamente eigentlich nichts Positives für die Gesundheit eines Diabetikers bewirken, gibt es viele negative Nebenwirkungen, von denen manche geradezu tödlich sein können.

In einer großen Studie, der so genannten ACCORD-Studie, die 2008 im New England Journal of Medicine veröffentlicht wurde, wurden 10.000 Patienten, die mit Insulin oder blutzuckersenkenden Medikamenten behandelt wurden, auf ihr Risiko für Herzinfarkte, Schlaganfälle und den plötzlichen Tod untersucht. Die National Institutes of Health beendeten die Studie vorzeitig, weil die medizinische Intervention zu MEHR Todesfällen, Herzinfarkten und Schlaganfällen führte.

Viele der herkömmlichen medizinischen Methoden zur Senkung des Blutzuckers erhöhen den Insulinspiegel, was wiederum insgesamt mehr Schaden anrichtet. Gegen Avandia, eines der meistverkauften Diabetes-Medikamente der Welt, gibt es allein in den USA über 50.000 Klagen, weil die Arzneimittelhersteller die Patienten nicht über mögliche lebensbedrohliche Nebenwirkungen wie Schlaganfall, Herzinsuffizienz, Herzinfarkt, Knochenbrüche, Sehverlust und Tod informiert haben.

Obwohl viele dieser Medikamente den Blutzuckerspiegel senken, scheint es keinen wirklichen Beweis dafür zu geben, dass die Diabetes-Medikamente das Komplikationsrisiko von Diabetes tatsächlich reduzieren.

Die meisten Diabetes-Medikamente zielen darauf ab, das Insulin im Körper zu erhöhen, um dem ständig steigenden Blutzuckerspiegel entgegenzuwirken. Das große Problem bei dieser konventionellen Behandlung sind die negativen Nebenwirkungen, welche die Diabetes-Komplikationen verschlimmern können.

Nachstehend sehen Sie eine Liste der am häufigsten verwendeten Diabetes-Medikamente und ihrer primären Nebenwirkungen:

Metformin – Metformin erhöht die Insulinempfindlichkeit. Metformin senkt auch die Glukoseproduktion in der Leber. Nebenwirkungen sind Übelkeit, Durchfall und Gewichtszunahme. Eine weitere bedeutsame, dokumentierte Nebenwirkung von Metformin ist der Abbau von Vitamin B12, was die Wahrscheinlichkeit einer Neuropathie weiter erhöht.

Sulfonylharnstoffe – Diese Medikamentenklasse hilft Ihrem Körper, mehr Insulin abzusondern. Nebenwirkungen sind niedriger Blutzucker und Gewichtszunahme.

Meglitinide – Diese Medikamente stimulieren die Bauchspeicheldrüse, mehr Insulin abzusondern. Nebenwirkungen sind niedriger Blutzucker und Gewichtszunahme.

Thiazolidindione – Wie Metformin erhöhen diese Medikamente die Insulinempfindlichkeit des Gewebes. Diese Klasse von Medikamenten wurde mit Gewichtszunahme und einem erhöhtem Risiko für Herzinsuffizienz und Frakturen in Verbindung gebracht. Rosiglitazon (Avandia) und Pioglitazon (Actos) sind Beispiele für Thiazolidindione.

SGLT2-Hemmer. Sie verhindern, dass die Nieren den Zucker wieder ins Blut aufnehmen. Stattdessen wird der Zucker über den Urin ausgeschieden. Nebenwirkungen können Hefe-Infektionen, Harnwegsinfektionen, vermehrtes Wasserlassen und Hypotonie sein.

Insulintherapie. Manche Menschen brauchen auch eine Insulintherapie. Insulin senkt den Blutzuckerspiegel und ist ein fettspeicherndes Hormon, so dass es in den meisten Fällen zu einer Gewichtszunahme kommt. Insulin fördert Entzündungen im Körper, verursacht Hormonungleichgewichte und fördert Fetteinlagerungen.

Beachten Sie, dass die meisten dieser Diabetes-Medikamente zwar den Blutzuckerspiegel senken, aber dafür das Insulin erhöhen oder den Körper empfindlicher für Insulin machen können. Sie verhindern allerdings nicht die ernsten und lebensbedrohlichen Komplikationen von Diabetes: Bluthochdruck, hoher LDL-Cholesterinspiegel, hohe Triglyceride, verminderter Sexualtrieb, Unfruchtbarkeit, Blutgerinnsel, Nierenversagen, Infektionen und Amputationen, Krebs, Depressionen, Herzkrankheiten, Schlaganfälle, Alzheimer und mehr.

Eine Insulinbehandlung kann auch das Krebsrisiko erhöhen. Der Zusammenhang zwischen Diabetes und Krebs ist ziemlich klar – mehrere Studien haben gezeigt, dass diabetische Patienten bis zu 30% häufiger an Dickdarm-, Brust- oder Prostatakrebs erkranken können.

Berberin hat sich ebenso wirksam gegen Typ-2-Diabetes erwiesen wie Diabetes-Medikamente

Es gibt ein paar natürliche Lösungen zur Behandlung von Typ-2-Diabetes, eine davon Berberin.

Berberin ist ein kraftvoller Pflanzenextrakt mit mehreren beeindruckenden Gesundheitsvorteilen. Er kann den Blutzucker senken, die Gewichtsabnahme fördern und die Herzgesundheit verbessern – zwei Dinge, die die meisten pharmazeutischen Diabetes-Medikamente nicht können. Berberin ist auch entzündungshemmend und antimikrobiell und wirkt gegen Durchfall, Darmparasiten, Candida albicans und möglicherweise Methicillin-resistente Staphylokokken.

Berberin kann:

  • die Insulinresistenz verringern und das blutzuckersenkende Hormon Insulin effektiver machen.
  • die Glykolyse / den Abbau von Glukose in den Zellen fördern.
  • die Glukoseproduktion in der Leber reduzieren.
  • die Verdauung der Kohlenhydrate verlangsamen.
  • die Anzahl der nützlichen Bakterien im Darm erhöhen.

Berberin ist ein bioaktiver Pflanzenextrakt, der aus verschiedenen Pflanzenarten gewonnen wird, darunter Goldfaden, Oregon-Traubenwurzel, Berberitze, Baumkurkuma und Goldsiegel. Er wird seit mehr als 2500 Jahren sowohl in der ayurvedischen als auch in der chinesischen Medizin verwendet und wird heute in der modernen Welt ausgiebig studiert.

Mehrere beeindruckende Studien zeigen, dass Berberin den Blutzuckerspiegel so effektiv senken kann wie das Medikament Metformin, ohne die negativen Nebenwirkungen. Zwei der bekanntesten peer-reviewed Studien, die in den Zeitschriften Metabolism und Journal of Clinical Endocrinology veröffentlicht wurden, verglichen Berberin mit Metformin (Glucophage). Die Berberin-Gruppe hatte sehr ähnliche Ergebnisse wie die Metformingruppe. Darüber hinaus reduzierte Berberin auch die Triglyceridwerte, LDL-Cholesterin und den Blutdruck der Patienten  – etwas, was Metformin nicht schaffte.

  • Hämoglobin A1c sank von 9,5% auf 7,5% (ca. 21% Reduktion).
  • Der Nüchternblutzucker (FBG) sank von 190,8 auf 124,2 mg/dl.
  • Der postprandiale Blutzucker (PBG) sank von 356,4 auf 199,8 mg/dl.
  • Triglyceride sanken von 100,5 bis 79,2 mg/dl

Berberin wirkt, indem es die Aufnahme von Glukose in die Zellen stimuliert, die Insulinempfindlichkeit verbessert und die Glukoseproduktion in der Leber reduziert. Einer im International Journal of Endocrinology veröffentlichte Bericht hat die Rolle von Berberin bei der Behandlung von Typ 2 Diabetes weiter ausgebaut:

“BBR[Berberin] wird aufgrund seiner antioxidativen und entzündungshemmenden Wirkung zur Behandlung der diabetischen Nephropathie (DPN), der diabetischen Neuropathie (DN) und der diabetischen Kardiomyopathie verwendet.”

Wie funktioniert Berberin?

Berberin aktiviert ein Stoffwechsel-regulierenden Enzym in den Körperzellen, auch AMPK (Adenosinmonophosphat-aktivierte Proteinkinase) genannt.  AMPK reguliert wiederum eine Vielzahl von biologischen Aktivitäten, die die Lipid-, Glukose- und Energieungleichgewichte normalisieren. Stellen Sie sich AMPK als Ihren metabolischen Hauptschalter vor. Definitiv ein Schalter, den Sie auf ‘AN' schalten möchten!

Das Metabolische Syndrom, ein Vorläufer des Diabetes, tritt auf, wenn der AMPK-Schalter abgeschaltet wird. Die Folgen sind ein zu hoher Blutzucker, hoher Cholesterinspiegel, hohe Triglyceride und Müfigkeit. AMPK verlagert die Energie auf die Reparatur und Wartung von Zellen. Die Aktivierung von AMPK birgt ähnliche Vorteile für Diabetes und metabolisches Syndrom wie Bewegung, Diät und Gewichtsabnahme.

Berberin und Gewichtsverlust

Als übergewichtige Erwachsene 12 Wochen lang dreimal täglich 500 mg Berberin einnahmen, verloren sie leicht durchschnittlich 5 Pfund.

Berberin hat die Fähigkeit, die Fettspeicherung zu hemmen und verbessert auch die Insulinfunktion, Leptin und Adiponectin. Leptin ist ein sehr starkes Hormon, das von den Fettzellen produziert wird. Es sagt Ihrem Gehirn, ob Sie essen sollten oder nicht. Leptin ist quasi für die Kommunikation Ihrer Fettzellen mit Ihres Gehirns verantwortlich. Wenn die Kommunikation nicht stimmt, kommt es zu übermäßigem Essen und Fetteinlagerungen.

Adonipectin ist ein Hormon, das von den Fettzellen ausgeschüttet wird und die Glukoseregulierung und Fettsäureoxidation steuert. Adipöse Menschen haben oft einen niedrigen Adonipectin-Spiegel. Berberin hilft, die Adonipectin-Werte zu erhöhen, was zur Normalisierung der Stoffwechselfunktion beiträgt.

Berberin für das Gedächtnis und die kognitive Funktion

Blutzuckerspiegel, Insulinempfindlichkeit und Diabetes gehen Hand in Hand mit Gedächtnisstörungen und kognitiver Dysfunktion. Tatsächlich wird heute angenommen, dass ein erhöhter Blutzucker und Diabetes mit einem erhöhten Alzheimer-Risiko verbunden sind. Berberin konnte die Gedächtnisfunktion in einigen Tierstudien erhöhen, indem es die Gehirnchemikalie Azetylcholin konservierte, die für Gedächtnis, Fokus und Kognition wichtig ist. Berberin konnte die Lernfähigkeit und das Gedächtnis verbessern.

So nehmen Sie Berberin

Laut Dr. Josh Axe sollte Berberin zwei- bis dreimal täglich eingenommen werden. Die meisten Studien verwendeten mindestens  500 mg pro Dosis. 500 mg zwei- bis dreimal täglich sind ein guter Ausgangspunkt. Nehmen Sie Berberin mit einer Mahlzeit oder auf vollen Magen, um Magenverstimmungen zu vermeiden und die Glukose- und Lipid-Vorteile zu nutzen. Am besten starten Sie mit einer Dosis pro Tag. Sie finden gute Berberin Produkte auch auf Amazon hier.

Beachten Sie bitte, dass Sie Ihr Insulin möglicherweise deutlich reduzieren müssen.  Viele Diabetiker sind in der Lage, ihre anderen pharmazeutischen Diabetes-Medikamente vollständig zu stoppen, nachdem sie Berberin einnehmen. Achten Sie darauf, Ihren Blutzucker regelmäßig zu kontrollieren und konsultieren Sie Ihren Arzt. Suchen Sie nach einem Berberinprodukt mit einem standardisierten Berberinextrakt, damit die Dosierung und die Stärke gleichbleibend sind.

Berberin Nebenwirkungen

Wenn Sie an einer Krankheit leiden oder Medikamente, einschließlich Antibiotika, einnehmen, sollten Sie vor der Einnahme unbedingt mit Ihrem Arzt sprechen. Dies ist besonders wichtig, wenn Sie derzeit blutzuckersenkende Medikamente einnehmen, damit Ihr Arzt Ihren Blutzucker und den aktuellen Medikamentspiegel überwachen kann.

Diabetiker, die andere Medikamente einnehmen, müssen bei der Einnahme dieses Nahrungsergänzungsmittels vorsichtig sein, um einen gefährlich niedrigen Blutzuckerspiegel zu vermeiden. Auch Menschen mit niedrigem Blutdruck sollten vorsichtig sein, da es den Blutdruck natürlich senken kann. Schwangere und stillende Frauen sollten kein Berberin einnehmen.

Insgesamt hat dieser Naturstoff ein hervorragendes Sicherheitsprofil. Primäre Nebenwirkungen sind gering. In seltenen Fällen kommt es zu Krämpfen, Durchfall, Blähungen, Verstopfung oder leichten Magenschmerzen. Nehmen Sie Berberin über den Tag verteilt in kleineren Dosierungen, um die meisten dieser Nebenwirkungen zu vermeiden.

Zusätzlich zu seinen enormen Vorteilen für Diabetes ist Berberin auch für andere Gesundheitsprobleme hilfreich:

  • Anti-Aging
  • Gastrointestinale Infektionen
  • Herzkrankheit
  • Hoher Cholesterinspiegel
  • Hypertonie (Bluthochdruck)
  • Immunstörungen
  • Gelenkprobleme
  • Geringe Knochendichte

Es gibt viele laufende Studien über die Wirksamkeit von Berberin als leistungsstarke natürliche Gesundheitshilfe.

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4 Kommentare

  1. Neher

    Ich nehme seit 2 Monaten 2 x 500 mg Berberin anstatt bisher w x 500 mg Metformin
    Aus meiner Sicht wirkt das mich feststellbar gegen über Metformin
    Wer hat da längere Erfahrungen?

    • Franz

      Ich nehme es etliche Jahre und bin sehr zufrieden damit, benötige kein Metformin/Insulin mehr und kann mich auch den hier geschriebenen Worten anschließen, jedoch nehme ich 4 x 500mg auf den Tag verteilt

    • Erika Schöpe

      Hallo!
      Habe Ihre Kommentar gelesen bin auch Deabeterin nehme auch Metformin
      sollte Berberin besser sein würde ich das gerne nehmen.Meine Werte sind
      manchmal sehr hoch.Was wäre für mich besser Spritzen möchte ich nicht.
      Auf eine Antwort würde ich mich freuen
      Mit freundlichen Grüßen
      Frau Schöpe

      • Mike

        Bei sehr hohen Zucker-Werten besprechen Sie die Einnahme von Berberin bitte mit Ihrem Arzt.

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