Neue Studie: Verarbeiteter Mais verliert seine krebsbekämpfenden Eigenschaften

Artikel-Quelle: The Alternative Daily

Gedünsteter, gegrillter oder anderweitig gekochter Mais ist lecker und nahrhaft. Das Gemüse genießt jedoch oft einen schlechten Ruf, weil modifizierte und verarbeitete Maisprodukte, wie Chips, Maissirup und gentechnisch veränderter Mais mit einer Vielzahl von Gesundheitsproblemen (Diabetes, Entzündungen, Krebs etc.) in Verbindung gebracht wird.

Unverarbeiteter Mais kann sehr gesund sein

Die Menschen essen seit über 8.000 Jahren Mais. Die meisten Ernährungswissenschaftler sind sich einig, dass unverarbeiteter Bio-Mais sehr gesund ist und beispielsweise Phenole wie Ferulasäure enthält, die Krebs-verursachende Chemikalien und Prozesse neutralisiert.

Hier ein paar Beispiele dafür, wie Mais die Gesundheit verbessern kann:

  • Mais gehört weltweit zu den Grundnahrungsmitteln. Er enthält Ballaststoffe, Phytonährstoffe, Vitamine, Mineralien und komplexe Kohlenhydrate, die eine gute Energiequelle sind.

  • Das Gemüse enthält zwei sehr wichtige Antioxidantien (Zeaxanthin und Lutein), die oxidativem Stress entgegenwirken, der mit der Zeit zu Krebs etc. führen kann.

  • Ballaststoffreicher Mais fördert die Verdauung und Herzgesundheit.

  • Mais enthält Phenolverbindungen, die nachweislich den Blutdruck senken und regulieren und Tumore hemmen können.

  • Mais wird fälschlicherweise manchmal als Getreide bezeichnet, ist aber glutenfrei.

  • Mais ist eine gute Carotinoid-Antioxidantien-Quelle und kann die Immunität, das Sehvermögen und Hautgesundheit fördern.

Bei der Lebensmittelverarbeitung gehen die krebszerstörenden Verbindungen von Mais verloren

Leider hat Mais heutzutage nur wenig mit traditionell gegessenem Mais zu tun. Große Agrarunternehmen verkaufen beispielsweise gentechnisch verändertes Maissaatgut. Darüber hinaus bauen die meisten Landwirte den Mais auf nährstoffarmen Böden an, die giftige Düngemittel und Pestizide enthalten. Mais wird teilweise extrem verarbeitet (z.B. Cornflakes).

Neue Studien haben bestätigt, dass Mais seine krebsbekämpfenden Eigenschaften verliert, wenn er verarbeitet wird. Eine im Journal of Agricultural and Food Chemistry veröffentlichte Studie hat beispielsweise ergeben, dass ein Verfahren namens Trockenmahlung die Konzentration der nützlichen Phenolverbindungen (insbesondere Ferulasäure und p-Kumarsäure) deutlich reduziert.

In Deutschland ist der Anbau von gentechnisch verändertem Mais derzeit nicht erlaubt. Dennoch sollten Sie beim Kauf darauf achten, dass der Mais aus Bio-Anbau stammt und dass das Produkt nicht stark verarbeitet wurde. Gute alte Maiskolben sind die beste Wahl.

Schauen Sie bei Ihrem örtlichen Bauernmarkt vorbei oder kaufen Sie Ihren Mais im örtlichen Naturkostladen. So stellen Sie sicher, dass der Mais viele nützliche Phytonährstoffe und krebsbekämpfende Antioxidantien enthält. Tatsächlich werden diese Verbindungen durch Erhitzen (Dämpfen oder ähnliches) vermehrt freigesetzt.

Finger weg von abgepackten Maisprodukten!

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