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Schützen Granatäpfel Ihre Herz- und Ihr Gehirngesundheit?

Artikel-Quelle: Danette May

GranatapfelIn letzter Zeit sieht man wieder vermehrt Granatäpfel im Supermarkt. Leider laufen viele Leute an den roten Früchten vorbei, weil sie vom Gedanken daran, die essbaren Samen mühsam herauspuhlen zu müssen abgeschreckt werden. Wenn Sie Granatäpfel aus diesem Grund vermeiden, verpassen Sie eine ganze Menge!

Zunächst einmal verpassen Sie das süße, saftige Aroma in Ihrem Mund. Falls Sie noch nie einen Granatapfel gegessen haben, sollten Sie es unbedingt nachholen, um zu wissen, wovon ich spreche. Zweitens entgehen Ihnen Dutzende gesundheitliche Vorteile.

Hier 4 Gründe, warum Sie die Superfrucht öfter essen sollten:

1. Schutz für das Gehirn

Die antioxidative Wirkung und der hohe Nährstoffgehalt wirken sich auch positiv auf das Gehirn aus. Granatäpfel enthalten hohe Mengen an Polyphenolen, die Ihre Nervenzellen im Gehirn schützen. Forscher fanden heraus, dass das in Granatäpfeln gefundene Polyphenol eine Art von Protein im Gehirn von Alzheimer-Patienten namens Amyloid reduzieren kann. Dies kann laut früheren Studien die Gehirnfunktion und das Verhalten der Patienten verbessern.

2. Jede Menge Antioxidantien

Granatäpfel enthalten Punicalagin, ein einzigartiges Antioxidans mit effektiven Auswirkungen auf die Gesundheit. Unter anderem soll Punicalagin, auch als Tannin bekannt, eine krebshemmende Wirkung haben, das Alzheimer-Risiko senken können und generell freie Radikale bekämpfen. Umgangssprachlich ausgedrückt könnte man es auch als Rostschutz für die Zellen bezeichnen.

3. Herzgesundheit

Die Phytochemikalien der Frucht blockieren die Oxidation von schlechtem Cholesterin. Oxidiertes Cholesterin ist ein Faktor für Herzerkrankungen. Zudem können sie den Blutdruck senken, der für die allgemeine Herzgesundheit entscheidend ist. Hier entdecken Sie weitere überraschende Lebensmittel, die helfen den Blutdruck natürlich zu senken…

4. Krebsbekämpfende Eigenschaften

Studien zeigen auch, dass sich Granatäpfel positiv auf die Tumorbildung bzw. das Wachstum auswirken können. Eine Verbindung namens Punicinsäure, die in den Samen vorkommt, kann das Brustkrebswachstum und die Ausbreitung der Krankheit bremsen. Die Samen enthalten Aromatase-Hemmer, welche die Überproduktion von Östrogen hemmen können. Die Produktion von Östrogen erhöht bekanntlich das Risiko von Brustkrebs.

Eine weitere Studie zeigte, dass Granatapfelsaft das Wachstum von Prostatakrebszellen verlangsamt. Das Trinken des Safts kann die PSA-Werte senken. Ein erhöhter PSA-Wert geht meist mit bösartigen Veränderungen der Prostata einher.

Falls Sie nur aus Bequemlichkeit auf die Vorteile von Granatäpfeln verzichten, zeigen wir Ihnen nun ein paar Tipps, mit denen Sie die Frucht innerhalb von 2 Minuten und mit nur 2 Schritten essbar machen.

So schälen Sie einen Granatapfel richtig:

Schritt 1: Schneiden Sie mit einem scharfen Messer ein Viereck um die Blüte und brechen Sie den Granatapfel in zwei Hälften.

Schritt 2:  Geben Sie die Hälften in eine Schüssel mit Wasser und brechen Sie die Hälften in mehrere kleine Teile. Lösen Sie die Kerne nun ganz einfach mit den Fingern.

Schritt 3: Fischen Sie die Schale und Häute, die oben auf dem Wasser schwimmen ab und giessen Sie das Wasser durch ein Sieb.

Weitere nützliche Tipps:

  • Fügen Sie die Granatapfelkerne zu Salaten, Haferflocken, Dips, Smoothies und Desserts hinzu.
  • Die Kerne lassen sich bis zu eine Woche in einem luftdichten Behälter im Kühlschrank aufbewahren.
  • Sie können die Kerne bis zu 6 Monate einfrieren.

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