5 Dinge, die Ihre Schlafqualität beeinflussen inkl. Tipps für eine bessere Nachtruhe

Artikel-Quelle: The Alternative Daily

Unsere Gesundheit ist wie ein dreibeiniger Stuhl. Die drei Säulen des Wohlbefindens umfassen eine gute Ernährung, regelmäßige Bewegung und einen guten Schlaf. Leider schneidet der Großteil der Deutsche gleich bei allen dreien schlecht ab.

Viele Menschen schlafen nicht genug

Ein Schlafmangel kann böse Folgen für die Gesundheit haben. Wenn Sie regelmäßig unter 7-9 Stunden schlafen, haben Sie Experten zufolge ein höheres Risiko für:

  • Stoffwechselstörungen wie Diabetes, Fettleibigkeit und Übergewicht
  • Herzkreislauferkrankungen
  • Gedächtnisstörungen und Demenz
  • Immunerkrankungen
  • Arbeitsunfälle
  • Autounfälle

Warum ist Schlaf so wichtig für die Gesundheit? Wissenschaftler glauben, dass Störungen des zirkadianen Rhythmus (der biologischen Uhr unseres Körpers) den Hormonhaushalt beeinträchtigen, den Stoffwechsel und die Immunabwehr sowie Reparaturmechanismen des Körpers beeinflussen. Es gibt unzählige Studien, die einen Zusammenhang zwischen der Schlafqualität und unserer Belastbarkeit bestätigen. Menschen, die unter einem chronischen Schlafmangel leiden, sind weitaus anfälliger für Erkältungen, Viren oder sogar Herzinfarkte, Schlaganfälle und Krebs.

Ein Schlafmangel kann auch zu kognitiven Problemen führen. Neurowissenschaftlern zufolge beeinträchtigt ein Schlafmangel die Gedächtnisfunktion- und Lernfunktion.

Aber welche Dinge beeinträchtigen Ihre Schlafqualität?

Künstliches Licht

Computerbildschirme, Fernseher, Tablets und Smartphones strahlen ein blaues Spektrallicht aus, das die Melatonin-Produktion stört. Schalten Sie elektronische Geräte am besten eine Stunde vor dem Schlafengehen aus oder nutzen Sie zumindest eine “Nacht-Einstellung”, die einen ruhigeren Farbton ausstrahlt.

Snacks vor dem Schlafengehen

Ein Snack spät am Abend lässt Ihren Blutzuckerspiegel ansteigen und zur falschen Zeit abstürzen. Ein erhöhter Glukosespiegel kann die Produktion von Cortisol (einem Stresshormon) aktivieren und gleichzeitig die Melatoninproduktion verringern. Das ist genau das Gegenteil von dem, was Sie erreichen möchten.

Wenn Sie den ganzen Tag über chronisch müde sind, aber nachts nicht schlafen können, leiden Sie eventuell unter einer Nebennierenerschöpfung. In diesem Fall sollten Sie besonders viel Wert darauf legen, vor dem Schlafengehen keine zuckerhaltigen, kohlenhydratreichen und verarbeiteten Snacks zu essen.

Bewegungsmangel

Sport wirkt Stress entgegen, hält den Blutzuckerspiegel stabil und fördert das hormonelle Gleichgewicht. Achten Sie nur darauf, dass Sie mindestens drei Stunden vor dem Schlafengehen keinen Sport treiben, da Sport zuerst eine aufputschende Wirkung hat.

Medikamente

Viele Menschen nehmen ihre Medikamente kurz vor dem Schlafengehen. Erkältungsmittel, Antidepressiva, steroide oder abschwellende Mittel können Sie nachts wach halten.

Übrigens können Vitamine- und Mineralstoffe vor dem Schlafengehen (insbesondere B-Vitamine und Magnesium) einen gesunden Schlaf fördern. Ebenso Kräutertees wie Kamilletee.

Stress

Chronische Sorgen und Ängste führen zu einem erhöhten Cortisol- und Adrenalinspiegel und stören die Melatoninproduktion. Meditieren Sie vor dem Schlafengehen, hören Sie beruhigende Musik, vertrauen Sie Ihre Ängste einem Tagebuch an oder nehmen Sie ein beruhigendes Magnesiumpräparat ein.

Falls Sie sich nachts regelmäßig hin und her wälzen, versuchen Sie, Ihre Abendroutine zu ändern. Experimentieren Sie mit einem neuen Kissen, ätherischen Ölen wie Lavendelöl oder römischer Kamille.

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