5 Gründe, warum Sie Ihren Tag mit einem Esslöffel Olivenöl starten sollten

Artikel-Quelle: The Alternative Daily

Seit Jahrzehnten wurde uns eingeredet, dass wir unsere Fettaufnahme auf ein Minimum reduzieren sollten. Inzwischen weiß man allerdings, dass Fett eine wichtige Rolle spielt. Warum?

Fett ist ein Makronährstoff, der die Aufnahme von fettlöslichen Vitaminen, wie A, D, E und K ermöglicht. Außerdem ist Fett ein wichtiger Baustein für die Zellmembrane in unserem Körper. Es versorgt uns mit Energie, verlangsamt die Aufnahme anderer Nährstoffe (damit Sie sich länger satt fühlen) und ist wichtig für eine gesunde Leberfunktion. Und seien wir doch mal ehrlich, Lebensmittel mit Fett schmecken einfach besser.

Haben Sie außerdem gewusst, dass das menschliche Gehirn zu mehr als 50 Prozent aus Fett besteht? Unser Gehirn benötigt Fette, um gesund zu bleiben.

Olivenöl ist der Schlüssel zur mediterranen Ernährung

Es ist kein Geheimnis, dass Südeuropäer, die einen mediterranen Lebensstil, einschließlich viel Gemüse, Obst, Fisch, Fleisch und Olivenöl pflegen, eine höhere Lebenserwartung haben. Der Durchschnitts-Italiener und Spanier verbraucht rund 13 Liter Olivenöl pro Jahr.

Bei einer Studie aus dem Jahr 2013 wurden die  Teilnehmern in zwei Gruppen unterteilt und 5 Jahre von Wissenschaftlern kontrolliert. Eine Gruppe genoss eine mediterrane Ernährung, die reich an gesunden Fetten war, die andere Gruppe folgte einer fettarmen Ernährung. Die Gruppe, die mehr Fett aß, hatte weniger Fälle von Herzerkrankungen, Diabetes und konnte erfolgreicher abnehmen.

Olivenöl ist wirksam gegen Entzündungen

Hochwertiges, extra vergines Olivenöl enthält rund 30 Polyphenole, die helfen, Entzündungen im Körper zu reduzieren. Die einfach ungesättigten Fettsäuren in Olivenöl können außerdem den guten Cholesterinspiegel erhöhen, während sie das LDL-Cholesterin senken.

Olivenöl für bessere Haut

Unsere europäischen Nachbarn haben die Vorteile von Olivenöl schon vor langem erkannt und verwenden das Öl auch zur Hautpflege. So z.B. als Feuchtigkeitscreme oder zusammen mit Zucker oder Salz als Peeling. Sie müssen sich nicht mit dem Öl einschmieren, sondern können es auch trinken. Die Antioxidantien und das Vitamin E verfügen über hervorragende Anti-Aging-Eigenschaften und machen von innen heraus schön.

Olivenöl zum Abnehmen

Im Mittelmeerraum starten viele Menschen mit einer Viertel Tasse Olivenöl in den Tag. Die Ölsäure hat eine sättigende Wirkung und verlangsamt die Aufnahme von Nährstoffen, was, wie oben schon erwähnt dazu führt, dass Sie sich länger satt fühlen und nicht nach zuckerhaltigen Snacks greifen. Obwohl Olivenöl viele Kalorien enthält, kann das Sättigungsgefühl dennoch dazu beitragen, dass Sie insgesamt weniger Kalorien zu sich nehmen.

Darmgesundheit

Die Polyphenole des Öls haben eine antioxidative Wirkung und befreien den Körper von freien Radikalen, die sonst Zellen beschädigen und sogar zu Krebs führen können. Eine Studie ergab, dass Olivenöl das Darmkrebsrisiko reduziert und den Krebs in verschiedenen Stadien hemmen kann.

Blutzucker

Ein Esslöffel Olivenöl kann helfen, den Blutzuckerspiegel stabil zu halten. Bei einer Studie, bei der die Teilnehmer in zwei Gruppen aufgeteilt wurden, hatten diejenigen, deren Essen Olivenöl enthielt niedrigere Blutzuckerwerte als diejenigen, deren Essen Maisöl enthielt.

So starten Sie Ihren Tag mit Olivenöl

Wie oben erwähnt, starten viele Südeuropäer mit einer Viertel Tasse Olivenöl in den Tag, was auf nüchternen Magen anfangs gar nicht so einfach ist. Tatsächlich kann es zu Durchfall und Unbehagen kommen, wenn Ihr Magen nicht daran gewöhnt ist.

Wir empfehlen Ihnen deshalb, mit einem Esslöffel anzufangen und die Menge langsam zu steigern. Sie können das Öl beispielsweise auch in einem Standmixer mit einer Tasse warmem Wasser und etwas frisch gepresstem Zitronensaft mischen. So ist es schmackhafter und der Zitronensaft macht das Öl leichter verdaulich. Zudem wird Zitronensaft mit einer verbesserten Leberfunktion in Verbindung gebracht. Eine gesunde Leber produziert mehr Galle. Dies wiederum ist wichtig für den Abbau von Fetten (und Ölen) im Dünndarm.

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