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Mit diesem Trick macht Pasta weniger dick

Artikel-Quelle: Danette May

Mmmh, Nudeln. Wer liebt keine heiße Schüssel Spaghetti oder Linguini? Wenn Sie auf Ihr Gewicht achten,steht Pasta wahrscheinlich kaum auf Ihrer Speiseliste. In diesem Fall haben wir gute Nachrichten für Sie.

Mit einem einfachen Trick können Sie die dickmachende Wirkung von Nudeln halbieren. Und nein, Sie müssen keine Zutaten auslassen.

Das Problem mit Pasta ist, dass es sich in den meisten Fällen um einfache Kohlenhydrate handelt, die vom Körper als Zucker absorbiert werden und Ihren Glukosespiegel in die Höhe treiben. Fällt der Glukosespiegel im Anschluss ab, haben Sie wieder Hunger.

Deshalb raten wir Ihnen grundsätzlich dazu, komplexe Kohlenhydrate zu sich zu nehmen, bei denen die Glukose langsamer aufgenommen wird und mit deren Hilfe wir uns länger satt fühlen.

Was viele Menschen nicht wissen, ist, dass sich die chemische Struktur von Nudeln einfach ändert lässt, wenn Sie die Nudeln abkühlen lassen. Während des Kühlvorgangs  entwickelt die Pasta resistente Stärke. Resistente Stärke wird nicht von der Magensäure zerlegt, sondern passiert den Magen unverdaut.

Es gibt vier Arten von resistenter Stärke:

  • Samen, Vollkorn und Hülsenfrüchte
  • Mais, rohe ungekochte Kartoffel und rohe grüne Bananen
  • Stärkehaltige Lebensmittel, die gekocht und gekühlt wurden
  • Künstliche Stärken (nicht empfohlen)

Resistente Stärke kann Ihnen beim Abnehmen helfen, weil Sie sich länger satt fühlen und keine Zuckerspitzen erleben.

Stellen Sie sich die abgekühlte Pasta wie unlösliche Ballaststoffe vor, die sich langsam durch das Verdauungssystem bewegen, sodass Sie sich länger satt fühlen und weniger essen.

So funktioniert's

Ein Wissenschaftler in London lud Freiwillige zum Pasta-Essen ein. Sie erhielten entweder frisch gekochte, kalte oder aufgewärmte Nudeln. Er entnahm ihnen Blutproben, um ihren Glukosespiegel zu beobachten und stellte dabei fest, dass kalte Nudeln zu weniger Blutzuckerspitzen führen als frische, heiße Nudeln. Selbst, wenn die Nudeln nach dem Abkühlen wieder erhitzt wurden, trieben Sie den Blutzuckerspiegel nur etwa halb so hoch wie frisch gekochte Nudeln.

Es kann sich also lohnen, wenn Sie Ihre Pasta am Vorabend kochen und Sie vor dem Essen aufwärmen.

Hier noch ein tolles Rezept, mit dem Sie das Gelernte ausprobieren können:

Frittati di Pasta

Zutaten für 3 Portionen:

  • 5 Eier
  • 1/2 EL Olivenöl
  • 1/2 Zwiebel, gehackt
  • Ein kleines Bündel frischen Spinat, gewaschen, getrocknet und gehackt
  • 5 Tomaten, die Sie 10 Minuten in heißem Wasser kochen und dann zerhacken
  • 1 große Knoblauchzehe, gehackt
  • 1/4 TL frischgemahlener schwarzer Pfeffer
  • 150g  Quinoa-Spaghetti
  • 80g Tomatensoße
  • Parmesan

Zubereitung:

Kochen Sie die Nudeln am Vorabend.

Trennen Sie zwei Eier und verwerfen Sie das Eigelb. Geben Sie die restlichen 3 Eier ganz hinzu und vermischen Sie alles mit einem Schneebesen.

Erhitzen Sie das Olivenöl in einer Pfanne und braten Sie die Zwiebeln und den Knoblauch  3-5 Minuten an.

Fügen Sie den Spinat, die Tomaten, Knoblauch und Pfeffer hinzu und lassen Sie das Ganze weitere 5 Minuten kochen. Mischen Sie die kalten Nudeln, Soße und Eier unter. Reduzieren Sie die Hitze und kochen Sie alles 6 bis 8 Minuten.

Überstreuen Sie die Nudeln mit Parmesan und schwarzem Pfeffer.

Stellen Sie die Pfanne in den Ofen bis der Käse schmilzt. Schneiden Sie die Frittata wie eine Pizza in Dreiecke.

Hier finden Sie 3 weitere Tricks, um Ihren Blutzuckerspiegel zu optimieren und das SCHLIMMSTE Kohlenhydrat, das Sie NIE essen sollten

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2 Kommentare

  1. Irene Maurer

    eure Infos sind wirklich hilfreich. Ich freue mich immer wieder darüber.
    Das musste mal erwähnt werden.
    🙂

  2. Richie

    also bei Quinoa muss man vermutlich nicht neu aufwärmen. Quinoa ist kein Getreide und wird den Blutzuckerspiegel daher sowieso nicht hochtreiben. Bei anderen Getreide-Nudeln sind die Ideen aber super. Quinoa-Nudeln kenne ich allerdings nicht. Wohl aber Nudeln aus Kirchererbsen oder Linsen, die sich auch nicht entsprechend negativ auf den Glucosespiegel auswirken.

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