Der Agavennektar-Betrug: Ist Agavennektar sogar schlimmer als fruchtzuckerreicher Maissirup?

Artikel-Quelle: The Alternative Daily

Die Entscheidung, raffinierten Haushaltszucker und Maissirup aus Ihrer Nahrung zu verbannen, ist sehr empfehlenswert – Sie sollten allerdings darauf achten, dass Sie den Zucker oder Maissirup nicht mit einem ähnlich ungesunden Zuckerersatz austauschen. Ich weiß, das Meer von Zuckerersatzstoffen ist ziemlich verwirrend. Aber wenn Sie Agavensirup als neuen Süßstoff gewählt haben, war das leider keine gute Entscheidung.

Die schöne und exotische Agavenpflanze wächst auf fruchtbarem vulkanischem Boden unter der heißen mexikanischen Tropensonne. Sie soll eine Vielzahl von Verdauungsstörungen lindern und die Wundheilung beschleunigen. So weit, so gut, richtig?

Moment, hier nimmt das Ganze eine Wendung. Nämlich in dem Moment, in dem der Lebensmittelhersteller ins Spiel kommt. Obwohl man uns gerne in dem Glauben lässt, dass der Nektar auf natürliche Weise aus der Pflanze gewonnen und abgefüllt wird, ist das bei weitem nicht die Wahrheit. Die meisten Agavennektarprodukte sind nichts anderes als Maissirup mit hohem Fruktosegehalt in einer ausgefallenen und ansprechenden Verpackung. Tatsächlich hat der Nektar nach der Verarbeitung fast keine Ähnlichkeit mit der ursprünglichen Pflanze.

Da immer mehr Menschen von Lebensmitteln mit hohem Fruktosegehalt Abstand nehmen (gut so), sind andere Lebensmittel ins Rampenlicht bzw. in die Supermarktregale gerückt, wie z.B. Agavennektar. Das Problem ist, dass der Nektar als diabetikerfreundlich, roh und 100% natürlicher Süßstoff bezeichnet wird und leider keine dieser Aussagen stimmt.

Agavennektar in den Geschäften ist KEIN traditionelles Lebensmittel

Obwohl man aus der Verpackung einiger Agavennektarprodukte den Eindruck gewinnen kann, dass es sich um ein traditionelles Lebensmittel handelt, das von Einheimischen in Mexiko verwendet wird, ist es wahrscheinlicher, dass es sich bei dem Süßstoff in der Flasche tatsächlich um einen neu entwickelten Süßstoff handelt, der in den 90er Jahren entwickelt wurde. Während es wahr ist, dass die Einheimischen verschiedene Arten von Agavenpflanzen für die Medizin und den Bau von Unterkünften sowie die Herstellung von alkoholischen Getränken verwendet haben, handelt es sich hier nicht um das gleiche Produkt, das Sie im Lebensmittelgeschäft finden.

Betrug

Die Hersteller behaupten, dass Agavennektar aus Agaven-(Yucca)-Saft hergestellt wird, aber die Wahrheit ist, dass das Produkt, was sich tatsächlich in den Flaschen mit dem angeblich gesunden “Nektar” befindet, aus Stärke hergestellt wird, die aus der großen Wurzelknolle der Pflanze gewonnen wird. Diese Stärke ähnelt der Stärke in Mais und Reis – es handelt sich um ein komplexes Kohlenhydrat, das als Inulin bezeichnet wird. Dieses Kohlenhydrat, eine unverdauliche Faser, wird aus Ketten von Fruktosemolekülen hergestellt, die nicht süß sind.

Um den “Nektar” zu erzeugen, verwenden die Hersteller ein ähnliches Verfahren wie bei der Umwandlung von Maisstärke in Maissirup. Die Agavenstärke durchläuft einen enzymatischen und chemischen Prozess, der die Stärke in einen fruktosereichen Sirup umwandelt, der 70% oder mehr Fruktose enthalten kann.

Um ehrlich zu sein, ist die raffinierte Fruktose im Agavennektar konzentrierter als die Fruktose im fruktosehaltigen Maissirup.

Sie können Agavensirup in zwei Farben, entweder durchsichtig oder in einem hellen bernsteinfarbenen Farbton finden. Agave wird in Mexiko verarbeitet, wo die Qualitätskontrolle manchmal ein Problem darstellt. Fruktose kann nach der Wärmebehandlung verbrannt werden, wodurch eine dunklere Farbe entsteht.

Was ist mit Saponinen?

Yucca-Arten enthalten eine hohe Menge von Saponinen. Obwohl die Industrie Saponine als vorteilhaft beschreibt, stimmt dies nicht. Die Wahrheit ist, Saponine, die in vielen Varianten von Agavenpflanzen vorkommen, sind giftige Steroidderivate. Sie können die roten Blutkörperchen stören und Durchfall und Erbrechen verursachen. Schwangere Frauen sollten Saponine vermeiden, da sie zu einer Fehlgeburt beitragen können, indem sie den Blutfluss zur Gebärmutter anregen.

Nein zu Agavennektar

Agavensirup ist ein “Hochstapler” und nicht gesund. Er durchläuft einen komplizierten Herstellungsprozess. Bei diesem Verfahren werden Stärke und Fasern in ein süßes Gemisch verwandelt.

Der hohe Fruktosegehalt des Agavensirups kann viele gesundheitliche Probleme verursachen, darunter:

  • Mineralstoffabbau
  • Leberentzündung
  • Verhärtung der Arterien
  • Insulinresistenz, die zu Diabetes, erhöhtem Blutdruck, Übergewicht und Herz-Kreislauf-Erkrankungen führen kann.

Bessere Optionen

Um Ihren süßen Zahn zu befriedigen, wählen Sie natürlichen rohen Stevia oder diese Süßstoffe:

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