Dieser Tee enthält 100 Mal mehr krebsbekämpfende Antioxidantien als alle anderen Teesorten

Artikel-Quelle: The Alternative Daily

Wahrscheinlich sind Sie mit den Vorteilen von grünem Tee vertraut. Vielleicht trinken Sie für Ihre tägliche Dosis Koffein sogar nur noch Tee, anstelle von Kaffee. Grüner Tee kann Entzündungen im Körper reduzieren, Ihr Krebsrisiko senken, den Gewichtsverlust fördern und ist gut für die Gelenke. Aber es gibt noch einen kraftvolleren Tee, der immer mehr ins Scheinwerferlicht rückt. Die Rede ist von Matcha-Tee.

Interessanterweise handelt es sich bei Matcha-Tee um Grünen Tee. Er wird aus den Blättern der Camellia sinensis Pflanze gewonnen, welche fein zu einem Pulver gemahlen werden, das anschließend mit Flüssigkeit vermischt wird. Bei der Herstellung von Grünem Tee werden die Blätter dagegen in heißem Wasser eingeweicht und anschließend entsorgt. Matcha wird in der asiatischen Kultur vor allem aufgrund seiner energetisierenden Eigenschaften geschätzt.

Es gibt drei Sorten von Matcha: Koicha, Usucha und kulinarisches Matcha. Der Wachstumsprozess ist einzigartig. So werden die Teepflanzen in den letzten Wochen vor der Ernte mit Schattentüchern bedeckt, um die Photosynthese zu reduzieren und die Produktion von Chlorophyll und L-Theanin zu fördern. Hierbei handelt es sich um eine Aminosäure, welche die Produktion von Alphawellen im Gehirn fördert.

Nach der Ernte werden die Blätter kurz gedämpft, um die Fermentation zu verhindern und anschließend getrocknet und kalt gelagert, bevor sie zu einem Pulver verarbeitet werden. Das Verfahren ist sehr kostspielig und zeitintensiv, weshalb Matcha ursprünglich für die Teezeremonien der Fernost-Elite reserviert war. In den letzten Jahren wurde das Getränk auch bei uns immer beliebter. Hier deshalb die wichtigsten Vorteile …

Matcha ist extrem gesund

Dadurch, dass die gemahlenen Blätter mitgetrunken werden, nehmen Sie mehr Nährstoffe auf, als wenn Sie die Blätter nur – wie bei grünem Tee – in heißem Wasser ziehen lassen würden.

Matcha enthält eine Fülle von Antioxidantien und hat einen der höchsten OARC-Werte, der für die Menge an Radikalefängern steht und landet hinter gemahlenen Nelken auf dem zweiten Platz. Die aktiven Antioxidantien helfen, freie Radikale auszuschalten, die ungebremst Ihr Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebs und mehr steigern würden.

Das stärkste Antioxidans, das in Matcha gefunden wird, ist EGCg, das nicht nur den Stoffwechsel anregt, sondern auch das Wachstum von Krebszellen stoppen kann. Ein Gramm Matcha enthält 61 Milligramm EGCg. Dies sind 100 mal mehr als jede andere Teesorte.

Mehr Energie, ohne Zittern

Wenn Sie je eine Tasse Kaffee zu viel getrunken haben, kennen Sie das zittrige Gefühl. Matcha eignet sich hervorragend, wenn Sie einen Koffeinschub benötigen, aber Ihre Probleme mit zu viel Koffein haben. Matcha enthält etwa halb so viel Koffein wie Espresso (34 mg im Vergleich zu 60 mg). Die Koffeinmoleküle in Matcha binden sich an größere Antioxidationsmoleküle, einschließlich Catechin, was bedeutet, dass sie langsamer freigesetzt werden und sie drei bis fünf Stunden später noch von dem Koffein profitieren – anders als bei Kaffee, bei dem der Koffeinschub oft nur eine Stunde anhält.

Beachten Sie, dass Sie Matcha aufgrund der langsamen Freisetzung nicht in den Abendstunden trinken sollten.

Entspannung pur

Japanische Mönche und chinesische Daoisten tranken Matcha, um ihnen während langer Meditationen bei der Entspannung zu helfen. Die entspannenden Eigenschaften des Tees werden auf das Antioxidans L-Theanin und der erhöhten Produktion von Alphawellen zurückgeführt.

Alpha-Wellen sind vorhanden, wenn das Gehirn entspannt, aber fokussiert ist, ähnlich einem Tagtraum oder einer Meditation. L-Theanin fördert außerdem die Produktion der Wohlfühl-Chemikalien Dopamin und Serotonin, die mit einer besseren Laune und einer erhöhten Gedächtnisfunktion und Konzentration in Verbindung gebracht werden.

Matcha kann Ihnen beim Entgiften und Abnehmen helfen

Matcha kann Ihrem Stoffwechsel einheizen und die viermal schnellere Fettverbrennung ermöglichen, ohne dass es dabei den Blutdruck oder die Herzfrequenz erhöht.

Dadurch, dass die Teeblätter in den Wochen vor der Ernte bedeckt werden, sind sie reich an Chlorophyll, das für seine entgiftenden Eigenschaften bekannt ist und sich an Toxine und Schwermetalle im Körper bindet, wodurch diese einfacher ausgeschieden werden können.

Das Beeindruckende an Matcha ist außerdem seine Vielfältigkeit. Sie können es heiß oder gefroren servieren. In Joghurts, Smoothies oder sogar Backwaren mischen. Die Optionen sind so vielseitig wie die Gesundheitsvorteile!

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