Dieser Tropenbaum könnte das nächste antivirale Superfood sein

Artikel-Quelle: The Alternative Daily

Haben Sie schon von Moringa gehört? Der Moringa-Baum ist in Nordindien heimisch, aber inzwischen auch in tropischen und subtropischen Regionen Asiens, Afrikas und Lateinamerikas verbreitet. Der schnell wachsende, dürreresistente Baum hat essbare Blätter, die zu den nährstoffreichsten Nahrungsmitteln der Welt gehören.  Auch die grünen Samenhülsen und die reifen Samen des Baums sind essbar. Zusätzlich kann aus den gepressten Moringasamen ein reichhaltiges Öl gewonnen werden, das starke Antioxidantien und eine einzigartige Mischung nützlicher Fettsäuren enthält. Das Öl ist vor allem in Kosmetika begehrt.

Ernährungsphysiologische Eigenschaften von Moringa

Bevor die Wirkung von Moringa in wissenschaftlichen Studien nachgewiesen wurde, wurde es bereits über 4.000 Jahre lang in der traditionellen Medizin genutzt. Moringa kann Entzündungen und verschiedene Auswirkungen von Unterernährung, Krankheiten und Alterung zu bekämpfen und hat ihr so den Spitznamen “die Wunderpflanze” eingebracht hat.

Die Blätter des Moringa-Baums sind unglaublich nährstoffreich. Tatsächlich sind sie so nahrhaft, dass sie in Entwicklungsländern, in denen die Verfügbarkeit von Nahrungsmitteln ein Problem darstellt, als Lebensretter betrachtet werden. Wir Menschen in den westlichen Ländern können jedoch genauso von ihren Eigenschaften profitieren. Das Blattgrün besteht zu fast 10 Prozent aus Protein und enthält 18 Aminosäuren, darunter alle 9 essentiellen Aminosäuren. Gramm-für-Gramm gesehen, enthalten die frischen Moringa-Blätter:

  •     4x mehr Kalzium als Milch
  •     3x mehr Vitamin C als Orangen
  •     2x mehr Eisen als Spinat
  •     5x mehr Protein als Joghurt
  •     Genauso viel Kalium wie Bananen
  •     Genauso viel Vitamin A wie Karotten

Dieser Vergleich basiert auf den niedrigsten verfügbaren Schätzungen – andere Quellen haben ein Vielfaches dieser Nährstoffgehalte gemessen.

Die Pflanze enthält eine seltene und einzigartige Kombination von krankheitsvorbeugenden Phytonährstoffen, darunter Flavonoide, Glucoside, Glucosinolate, Zeatin, Quercetin, Beta-Sitosterin, Caffeoylchinasäure und Kaempferol.

Die Vorteile von Moringa

Moringa ist antiviral

Mehrere Studien haben die antivirale Wirkung von Moringa-Samen, Blättern, Harz und Extrakten verifiziert. Moringa hat sich als wirksam gegen das Newcastle-Virus – das grippeähnliche Symptome, Bindehautentzündung oder Kehlkopfentzündung verursachen kann – und das Herpes-Simplex-Virus erwiesen. Dies ist bemerkenswert, da gegenwärtige Herpes-Simplex-Medikamente nur eine begrenzte Wirksamkeit haben, da sich häufig arzneimittelresistente Viren entwickeln.

Moringa bekämpft Bakterien & Hefe

Wissenschaftler haben Moringaextrakte erfolgreich gegen Krankheitserreger eingesetzt, insbesondere gegen grampositive Bakterien wie Staphylococcus Aureus, gramnegative Bakterien wie E.coli und Candida-Hefe.

Moringa bekämpft Krebs und Tumore

Eine Studie, in der Moringa-Verbindungen gegen Krebstumoren getestet wurden, fand heraus, dass mindestens drei ihrer Bestandteile “sehr deutliche Aktivitäten” gegen das Tumorwachstum aufweisen, wobei insbesondere Niazimicin die vielversprechendste Wirkung gegen Krebs hat.

Moringa unterstützt die Gehirngesundheit

Forscher haben herausgefunden, dass Moringa neuroprotektive Faktoren enthält, die oxidativen Stress und kognitive Beeinträchtigungen bei Gehirnerkrankungen wie Alzheimer verhindern und sogar umkehren können. Moringa-Blätter könnten auch nootrope Eigenschaften besitzen, d.h. sie verbessern die intellektuelle Leistung, das Lernen und das Gedächtnis.

Moringa bekämpft Fettleibigkeit und Diabetes

Moringa scheint dramatische Auswirkungen auf die zugrunde liegenden Ursachen zu haben, die zu metabolischem Syndrom, Diabetes und Adipositas führen. Eine Studie aus dem Jahr 2017 hob hervor, wie ein Moringaextrakt die Genexpression ausgleichen kann, um das Körpergewicht zu reduzieren, den Blutzuckerspiegel zu verbessern und die Insulinresistenz umzukehren, und dies ohne nachteilige Auswirkungen auf die Leber- oder Nierenfunktion.

Moringa schützt die Herzgesundheit

Moringa schützt nachweislich vor Herzproblemen, indem es bestimmte Marker im Blut verbessert und schädliche freie Radikale bekämpft.

Moringa verfügt über starke Anti-Aging-Eigenschaften

Moringaextrakte sind reich an Antioxidantien, was bedeutet, dass sie helfen können, die Auswirkungen des Alterns zu reduzieren. Dies hat sich in topischen Gesichtscremes gezeigt, die nach dreimonatiger Anwendung das Hautbild, die Glätte und die Faltenparameter verbesserten. Sie können Moringa aber auch essen, um die Haut-Vorteile zu ernten.

So verwenden Sie Moringa

Moringa ist in einer Reihe von praktischen Produkten wie Pulvern und Kapseln im Handel erhältlich.

Moringa-Pulver: Moringa-Blätter werden getrocknet und gemahlen, und als Pulver oder Nahrungsergänzungsmittel verkauft. Sie können Moringapulver zu Ihren Smoothies oder Suppen hinzufügen oder einen Tee kochen. Viele vergleichen es mit Matcha-Grüntee. Er hat einen milden grasigen oder spargelähnlichen Geschmack.

Moringa-Erfrischungsgetränk: Um ein frisches und unglaublich nahrhaftes Getränk zu erhalten, mischen Sie Moringa-Pulver (oder frische Blätter), Zitrone, Honig, Minzblätter, Ingwer und Eiswürfel in einem Mixer und fügen Sie nach Belieben Wasser oder Kokosnussmilch hinzu.

Moringa-Dosierung: Fangen Sie mit 1/2 bis 1 Esslöffel Moringa-Pulver täglich an, oder befolgen Sie die Empfehlungen des Nahrungsergänzungsmittel-Herstellers.

In hohen Dosen kann Moringa eine abführende Wirkung haben. Wenn Sie Medikamente einnehmen oder Gesundheitsprobleme haben, sollten Sie vor der Einnahme immer mit Ihrem Arzt sprechen, da Nebenwirkungen möglich sind. Schwangere Frauen sollten Moringa vermeiden, da es zu Gebärmutterkontraktionen führen kann.

Moringa-Öl: Moringa-Cremes oder Öle können eine großartige Ergänzungen zu Ihrem Schönheitsprogramm sein. Suchen Sie nach Bio- und kaltgepresstem Öl. Glücklicherweise ist Moringaöl sehr oxidationsbeständig, so dass Sie sich keine Sorgen machen müssen, dass es ranzig wird.

Wie Sie Moringa in Ihrem Garten anbauen

Der Moringa-Baum ist in Nordindien beheimatet, aber heute ist er in vielen tropischen und subtropischen Gebieten verbreitet. Er wächst am besten zwischen 25 und 35 Grad Celcius. Menschen in kühleren Klimazonen können Moringa als einjährige Pflanze im Freien oder in Gewächshäusern anbauen.

Moringa-Bäume wachsen leicht aus Samen oder Stecklingen. Sie wachsen schnell, selbst auf schlechten Böden, und blühen etwa acht Monate nach der Pflanzung. Die Bäume werden in der Regel bis zu 1,80 Meter und können bis zum nächsten Sommer ins Haus gebracht werden.

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