6 Gründe, warum Sie kein Weißmehl mehr essen sollten, plus 7 Paleo-freundliche Alternativen

Artikel-Quelle: The Alternative Daily

Weißmehl ist nicht aus der modernen deutschen Ernährung wegzudenken. Dennoch gibt es erdrückende Beweise dafür, dass Weißmehl extrem ungesund ist.

Die gesundheitlichen Risiken von Weißmehl

Weißmehlprodukte werden stark verarbeitet. Sie enthalten jede Menge Toxine, einschließlich Pestizide, Konservierungsstoffe und Bleichmittel.

Hier ein paar gute Gründe, warum Sie auf Weißmehl verzichten sollten:

Weißmehl erhöht Ihr Krankheitsrisiko

Studien zeigen, dass der Verzehr von stark verarbeiteten Lebensmitteln, wie Weißmehl, das Krebsrisiko erhöht und zu Immunstörungen und chronischen Krankheiten führen kann.

Null Nährwert

Selbst angereichertes Mehl, dem künstliche Vitamine und Mineralien hinzugefügt wurden, gehört in den Müll. Die synthetischen “Nährstoffe” haben eine minimale Bioverfügbarkeit.

Keine herzgesunden Ballaststoffe

Bei der Verarbeitung von Weißmehl gehen die natürlichen Nährstoffe und Ballaststoffe verloren. Das heißt: Weißmehl macht nicht satt, ist nicht förderlich für die Verdauung und senkt auch nicht den Cholesterinspiegel, wie man es normalerweise von Ballaststoffen her kennt.

Raffinierte Kohlenhydrate

Raffinierte Kohlenhydrate sind nichts anderes als Zucker und lassen den Blutzuckerspiegel dramatisch ansteigen. Einfache Kohlenhydrate werden mit Übergewicht, Stoffwechselstörungen, Diabetes und zahlreichen anderen Gesundheitsbeschwerden in Verbindung gebracht.

Entzündungen

Weißmehl fördert Entzündungen und das sogenannte Leaky Gut Syndrom, was die Nährstoffabsorption weiter untergraben kann. Dieser Teufelskreis kann eine Flut von Entzündungen auslösen, die das Immunsystem beeinträchtigen.

Magenbeschwerden

Aus unbekannten Gründen ist Zöliakie in den letzten 70 Jahren sprunghaft angestiegen. Obwohl Gluten der Hauptschuldige ist, weiß man inzwischen, dass auch raffinierte Kohlenhydrate zu schweren Verdauungsproblemen führen, weil sie bei der Verdauung fermentiert werden (was zu Blähungen etc. führt). Weissmehl erhöht außerdem den Blutzuckerspiegel und die Cholesterinwerte.

Gesündere Mehl-Alternativen

Befürworter der Paleo-Diät behaupten, dass eine Ernährung reich an Lebensmitteln, die unsere Vorfahren (Sammler und Jäger) gegessen haben, sogenannte Zivilisationskrankheiten reduzieren kann. Allen voran Herzkrankheiten, Diabetes und Krebs. Hier eine Liste der beliebtesten Paleo-Mehle:

Mandelmehl: Wie der Name schon sagt, wird das Mehl aus fein gemahlenen Mandeln hergestellt. Es ist reich an Ballaststoffen, Proteinen und B-Vitaminen, die unser Immunsystem stärken und zudem glutenfrei ist. Leider hat es nicht die gleichen Bindequalitäten wie Weizenmehl und lässt Backwaren bröselig werden.

Pfeilwurzmehl: Die mittelamerikanischen Indianer nutzten die Pflanze, um Giftpfeilwunden zu heilen, daher der Name. Pfeilwurzmehl soll tatsächlich die Immunität und Verdauung verbessern. Sie können es als Verdickungsmittel und Alternative zu Maisstärke verwenden.

Kokosmehl ist ballaststoffreich und nahrhaft, lässt sich aber nur schwer in Rezepten verarbeiten, weil es sehr feuchtigskeitsabsorbierend ist und nicht gut zusammenhält.

Maniokmehl: Viele Gourmet-Köche betrachten das Mehl als besten Weißmehl-Ersatz. Es lässt sich gut verarbeiten und eignet sich bestens für Menschen mit Nussallergie.

Tapiokastärke: Das Mehl ist relativ geschmacksneutral und wird gerne in asiatischen Gerichten verwendet. Es eignet sich für Soßen, Muffins, Pfannkuchen etc.

Tigernussmehl: Der Name ist etwas irreführend, weil das  Mehl aus einer Pflanzenwurzel (und nicht Nuss) gewonnen wird. Berichten zufolge nährt es die guten Darmbakterien.

Süßkartoffelmehl: Das Mehl enthält besonders viel Vitamin A und K und eignet sich für süße Speisen wie Waffeln, Muffins etc.

Die oben genannten Mehle haben alle ihre Stärken und Schwächen. In den meisten Fällen lassen sie sich nicht 1:1 mit Weißmehl ersetzen. Am besten, Sie experimentieren mit verschiedenen Paleo-Mehlen und mischen sie untereinander.

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