Was Sie unbedingt beachten sollten, bevor Sie je wieder Kokoswasser trinken

Quelle: Danette May

kokoswasser
Viele herkömmliche Sportgetränke sind randvoll mit Zucker, Lebensmittelfarbstoffen und künstlichen Aromen. Als Folge dessen suchen immer mehr gesundheitsbewusste Menschen nach sogenannten “Pflanzenwassern” als Ersatz für Sportgetränke.

Kokoswasser gehört zu den ersten und erfolgreichsten dieser natürlichen Sportgetränke. In den USA wurde 2013 beispielsweise Kokoswasser im Wert von 400 Millionen Dollar verkauft. Kein Wunder, dass Getränkehersteller mit allen Mittel weitere Pflanzenwasser einführen möchten, um den Durst eines sehr profitablen Marktes zu stillen.

Inzwischen gibt es deshalb auch folgende Alternativen für gesundheitsbewusste Sportler:

  • Aloe-Wasser
  • Mandelwasser
  • Artischockenwasser
  • Kaktuswasser
  • Olivenwasser
  • Wassermelonenwasser
  • etc.

Die Getränkehersteller machen in allen Fällen gerne gesundheitsbezogene Angaben, die viele Ernährungsberater als komplett übertrieben einstufen. Sie sollten sich grundsätzlich bewusst sein, dass der einfache Verzehr des frischen Lebensmittels weitaus mehr Vorteile birgt, als Sie Ihnen ein Getränk liefern kann.

Insbesondere Sportler suchen immer nach neuen Wegen, um ihre Elektrolytespeicher nach dem Training aufzufüllen. Zu diesen Elektrolyten zählen: Natrium, Magnesium, Kalium und Kalzium.

Wenn Ihr Elektrolytespeicher infolge von vermehrtem Schwitzen fast aufgebraucht oder leer ist, können Sie in Folge dessen unter Energielosigkeit, einem unregelmäßigem Herzrhytmus oder gar schwerwiegenderen Symptomen leiden.

Gerade Extremsportler oder Menschen, die unter heißen und trockenen Bedingungen trainieren, benötigen einen Elektrolyte-Schub. Wenn Sie als Sportler nur normales Wasser trinken, während Sie unter einem zu niedrigern Elektrolytepegel leiden, können Sie Ihren Zustand damit weiter verschlechtern, weil das Wasser die Mineralien im Körper weiter verdünnt.

Kann Kokos-/Pflanzenwasser die Elektrolyte ersetzen?

Während Pflanzenwasser die meisten Mineralien abdecken, kann es ihnen auch an ein paar wichtigen Mineralien mangeln. In der Regel enthalten sie außerdem wenig Eiweiß und Kohlenhydrate.

Ein weiteres Problem ist, dass die Menschen denken, ihr Pflanzenwasser ist natürlich und dass sie es dadurch nach Herzenslust trinken können. Bei einigen Getränken wie Aloe vera Saft kann dies zu Problemen führen. So gibt es beispielsweise Warnungen, dass der Saft wie ein Abführmittel wirkt, den Kaliumspiegel senkt, Uteruskontraktionen bei Schwangeren verursachen kann und Latex enthält.

Zusätzlich sollten Sie beim Kauf von Kokoswasser & Co beachten:

  • Pflanzenwasser enthält Zucker (wenn auch meist nur natürlichen Fruchtzucker) der bei einer modernen zuckerhaltigen Ernährung zu einem Überfluss führt.
  • Pflanzenwasser schneiden grundsätzlich schlechter als ihr Lebensmittel-Pendant ab.
  • Pflanzenwasser sind teurer als ihr Lebensmittel-Pendant.

Anstatt Ihre Elektrolytespeicher mit Pflanzenwasser aufzufüllen, sollten Sie sich Ihre Elektrolyte lieber aus vollwertigen Lebensmitteln holen. Hier ein paar Beispiele:

Kalium – Bananen, Avocados, Datteln

Magnesium – Fisch, Rind, Artischocken, Bananen, Avocados, Datteln, Erdnüsse

Kalzium – Mandeln, Kohl, Käse, Joghurt, Rohmilch

Natrium – Brokkoli, Sellerie, Kohl, Käse, fermentiertes Gemüse

Natürlich spricht nichts dagegen hin und wieder Kokoswasser oder ein anderes Pflanzenwasser zu trinken, aber behalten Sie dabei immer im Hinterkopf, dass Ihr teures Getränk nicht mit ganzheitlichen Lebensmitteln mithalten kann. Wenn Sie Gelegenheit haben, frisches Kokoswasser zu trinken, sollten Sie auf alle Fälle zuschlagen.

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