Wie frittierte Lebensmittel Ihre Gehirnzellen abtöten und Ihr Sterberisiko erhöhen können

Artikel-Quelle: The Alternative Daily

Eine Zigarette reduziert Ihre Lebenserwartung um 11 Minuten. Eine Stunde Fernsehen bringt den Tod 22 Minuten näher. Ein Burger kann Sie eine halbe Stunde Ihres Lebens kosten, so verschiedene Studien. Obwohl die meisten von uns wissen, dass Fastfood schlecht für uns ist, essen es viele von uns mindestens einmal im Monat. Viele sogar mehrmals wöchentlich oder sogar täglich.

Es gibt viele Arten von Fastfood, einige weniger schlimm als andere. Normalerweise hat besonders Fastfood, das in Fett gebraten wird, negative Konsequenzen für unsere Gesundheit.

Die gesättigten Fettsäuren in frittierten Lebensmitteln können sich negativ auf den Hypothalamus auswirken. Dabei handelt es sich um einen Teil in Ihrem Gehirn, der hilft, den Hunger zu regulieren. Gesättigte Fettsäuren sind schuld daran, wenn Sie nicht kontrollieren können, wie viel, was und wann sie essen, was zu Fettleibigkeit führen kann. Ungesättigte Fette haben diese Wirkung nicht.

Die häufigsten mit Fastfood in Zusammenhang stehenden Krankheiten sind Herzerkrankungen und Typ-2-Diabetes. Forscher fanden heraus, dass besonders wiederverwendetes Bratöl viele Gefahren birgt.

Frittierte Lebensmittel können das Risiko von Herzproblemen um 68 Prozent steigern.

Einer Studie zufolge nimmt das Risiko mit der Menge an verzehrten Lebensmitteln zu.

  • Männer, die ein bis drei Mal pro Woche frittierte Lebensmittel essen, haben ein ca. 18 Prozent erhöhtes Risiko, eine Herzinsuffizienz zu entwickeln.
  • Männer, die vier bis sechs Mal pro Woche frittierte Lebensmittel essen, haben ein ca. 25 Prozent erhöhtes Risiko, eine Herzinsuffizienz zu entwickeln.
  • Männer, die sieben Mal pro Woche oder häufiger frittierte Lebensmittel essen, haben ein ca. 68 Prozent erhöhtes Risiko, eine Herzinsuffizienz zu entwickeln.

Ähnliche Ergebnisse – wenn auch etwas niedriger – gelten für Herzerkrankungen und Typ-2-Diabetes.

Interessanterweise konnten diese Studien nicht spezifizieren, welche Lebensmittel genau zu der Herzinsuffizienz führen. Es ist nicht klar, ob frittierte Hähnchenteile und Pommes die gleiche Wirkung wie ein Gemüsegericht oder leicht panierter Fisch haben.

Gesättigte Fettsäuren und Transfette sind der Übeltäter

Das Problem von frittierten Lebensmitteln sind die gesättigten Fette und Transfette, die in teilweise hydrierten Pflanzenölen vorkommen. Diese Öle tragen zu oxidativem Stress bei, der wiederum zu Zellschäden führt. Transfette verstopfen die Arterien und verhindern die Synthese von Prostacylin, welches notwendig für den Blutfluss ist.

Darüber hinaus bildet sich beim Frittieren von Kohlenhydraten ein Karzinogen namens Arcylamid. Es entsteht, wenn Zucker und Stärke, wie Kartoffeln, bei 120 Grad oder höher erhitzt werden und die Fette oxidieren. Eine chemische Reaktion zwischen dem Zucker und den Aminosäuren führt bei diesen Temperaturen zu Acrylamid.

Pommes enthalten beispielsweise einen der höchsten Acrylamid-Werte. Besonders, wenn die Kochzeit verlängert wird, um die Pommes noch knuspriger zu machen, kann bis zu 10 Mal so viel Acrylamid produziert werden. Bei Studien an Tieren wurde festgestellt, dass Acrylamid zur Tumorentwicklung beitragen kann, während andere Studien herausfanden, dass es Gehirnzellen abtötet.

Dies gilt es zu beachten

AvocadoNatürlich sind die meisten Dinge im Übermaß schlecht für die Gesundheit. Solange Sie es nicht übertreiben und weniger als 1-2 Mal pro Monat frittierte Lebensmittel essen, sollten Sie auf der relativ sicheren Seite sein. Beachten Sie, dass nicht jede Art von Fett schlecht ist. Bestimmte Fette, wie Olivenöl, Avocados, Nüsse, Leinsamen und Kaltwasserfische sind sogar ein Muss für die Gesundheit.

Wenn Sie sich ein paar Eier zum Frühstück braten möchten oder etwas Fisch zum Abendessen, dann nur zu. Verwenden Sie am besten eine minimale Menge Oliven- oder Kokosöl.

Neben fritieren Lebensmittel zeige ich Ihnen auf der nächsten Seite 2 weitere alltägliche Lebensmittel, die Ihre Gesundheit leise und unbemerkt schädigen

 

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Ein Kommentar

  1. Thomas Bernhard

    Klar – frittierte Nahrungsmittel sind deffintiv ein Problem und garantiert nicht gesund ! Trotzdem bringt der Foodinspektor hier wieder mal was durcheinander……..in dem er zum Beispiel gesättigte Fette pauschal verteufelt. So einfach ist die Sachlage aber nicht, das man am Beispiel von Kokosöl sehen kann, das fast nur aus gesättigten Fett besteht!!

    Beste Grüße
    Thomas Bernhard
    München

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